Für die Hibernia-Radtrasse müssen Oberhausen und Mülheim kooperieren!

Impulswerkstatt * Stöckmannstraße 62 * 46045 Oberhausen
An die Redaktion,

Oberhausen, 27.8.2017

PM: „Für die Hibernia-Radtrasse müssen Oberhausen und Mülheim kooperieren!“, Impulswerkstatt will wichtige Radverbindung mit Bürgeranträgen fördern und fordern

Sehr geehrte Redaktion,

nach einem informativen Gespräch mit dem Regionalverband Ruhr in Essen am vergangenen Montag (20.8.17) wollen die Mitglieder der frisch gegründeten Impulswerkstatt Oberhausen ihr Konzept der Hibernia-Radtrasse weiterbringen. „Man darf den aktuellen Trend zum Rad nicht verschlafen. Die Kommunen Oberhausen und Mülheim müssen sich an einen Tisch setzen, um diese wichtige Nord-Süd-Radverbindung zum Radschnellweg 1 gemeinsam umzusetzen“, sagt Sprecher Karl van den Mond.
Die Bürgergruppe sieht die Zeit für solche Radprojekte gekommen. Van den Mond: „Im Nationalen Forum Diesel vom 2. August ist festgelegt worden, dass die Radverkehrsförderung bundesweit um jährlich 200 Millionen Euro aufgestockt werden soll. Diese Summe muss abgerufen werden.“

Mit verschiedenen Bürgeranträgen im Hauptausschuss der Stadt Oberhausen will die Gruppe den Bau der Trasse vom Mülheimer Müga-Park über Styrum, Alstaden bis in die Oberhausener Stadtmitte fördern und fordern. „Es wäre ein großer Gewinn für saubere Mobilität in den Stadtteilen, in denen viele junge Familien wohnen, setzt einen Schwerpunkt für Gleichberechtigung und für die Sicherheit von Radfahrern.“

„Die Radwege-Experten des RVR haben unsere Streckenidee nicht nur begrüßt, sondern zugesichert, den Verlauf auf Machbarkeit zu prüfen“, sagt van den Mond. Dabei werden nach Planung des RVR schon jetzt wesentliche Anschlüsse vom RS1 auf den Ruhrtalradweg umgesetzt, der in Mülheim an der Ruhr entlang bis zum Broicher Damm führt. „Hier würde sich für unser Anliegen ein ausgezeichneter Anschluss in Richtung Oberhausen ergeben“, meint Sprecher van den Mond.

Um die Förderung des Radverkehrs in Oberhausen voranzutreiben, ist es aus Sicht der Impulswerkstatt notwendig, die Kompetenz der Fahrradbeauftragten zu stärken. Derzeit ist er ein Beauftragter nur dem Namen nach: „Er ist zwar ein Experte, hat aber weder eine offizielle Stelle noch verfügt er über ein Budget. Seine Planungsmöglichkeiten sind fest an die Finanzen des Straßenbaus gebunden“, will die Bürgergruppe diese Situation verändern: Um die Gleichberechtigung des Fahrrads im Mobilitätskonzept umzusetzen, braucht es eine klare Verwaltungsstelle mit einem Verfügungsrahmen, mit dem unabhängig neue Radwege geplant und bestehende instand gehalten werden können.

„Wir wollen entsprechende Bürgeranträge im Hauptausschuss zur Verbesserung des Radverkehrs stellen, und wir hoffen, dass die Politik dies unterstützt“, hofft van den Mond ebenfalls auf den Zuspruch in der Nachbarstadt Mülheim: „Wir freuen uns, wenn Bürger in Mülheim uns dabei helfen würden, diese Anträge auch in Mülheim einzubringen.“

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung unter:
0174 – 919 39 80 (Karl van den Mond).

Mit freundlichen Grüßen
Manuela Kaiser, Udo Sommer und Karl van den Mond