Mülheim bereitet Anschluss an Hibernia-Radweg vor

Warum die Oberhausener Stadtverwaltung jetzt den politischen Auftrag aufnehmen muss.

In der Hauptausschusssitzung am 18. September hat die Politik unsere Anträge – unterstützt von 71 Unterschriften Oberhausener Bürger – einstimmig angenommen und damit der Stadtverwaltung Oberhausen einen klaren Auftrag zur Umsetzung gegeben.

Die Stadt Mülheim plant bereits mit dem Ausbau des Radwegs in Richtung des Oberhausener Hibernia-Damms. Wie der Mülheimer Fahrradbeauftragte Helmut Voss in der Bezirksvertretung 2 am Dienstag (19.9.17) darlegte, soll der Styrumer Pfad II vorangetrieben werden, „dabei wird genau die Wegstrecke entwickelt, die wir für einen Anschluss Oberhausens an den Radschnellweg RS1 vorgeschlagen haben“, begrüßt Karl van den Mond (Impulswerkstatt Oberhausen) die Mülheimer Initiative. „Die Oberhausener Politik hat bereits im Hauptausschuss am Montag unsere Idee für einen Ausbau des Hibernia-Damms einstimmig bestätigt. Die Verwaltung muss jetzt aktiv werden, damit der politische Auftrag umgesetzt wird und Oberhausen den Anschluss an die Radschnellwege nicht verliert.“

Mülheim bereitet Anschluss des Hibernia-Damms vor

Denn maßgeblich wird der Styrumer Pfad II, der nach Duisburg Meiderich verlaufen soll, den schwierigsten Teil der Strecke in Angriff nehmen: den Aufstieg auf den bisher stillgelegten Bahndamm hinter dem Bahnhof Mülheim-Styrum und den anschließenden Überweg über die A40. „Damit ist der direkte Anschluss des Hibernia-Damms als schneller Rad- und Fußweg zwischen Mülheim und Oberhausen problemlos möglich – genau so, wie wir es uns als Bürgergruppe gedacht haben“, sagt van den Mond, der die Sitzung der Mülheimer Bezirksvertretung besucht hat.

Im weiteren Verlauf soll der Radweg entlang der Mülheimer Albertstraße sowie der Broicher Damm ausgebaut werden und an den RS1 nach Essen und Duisburg anschließen.

Mülheim geht wichtige Schritte im Radverkehr

„Mülheim will diese wichtigen Schritte in Richtung gleichberechtigter Radverkehr gehen – allein in Oberhausen warten gut 30.000 Auto-Pendler auf eine Alternative, um zu ihrer Arbeitsstelle nach Mülheim, Essen und Duisburg zu kommen. Wenn wir sie zum Umsteigen überzeugen können, wäre das ein großer ökologischer Gewinn für die ganze Region.“

Foto: Impulswerkstatt auf Erkundung des Radschnellwegs RS1, der aktuell noch am Mülheimer Hauptbahnhof vor dem Viadukt endet. Im Herbst 2017 soll es aber schon über die Ruhr in Richtung Duisburg gehen. V.l.: Udo Sommer, Manuela Kaiser, Karl van den Mond.

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